Dr. Jan Kalbitzer ist Facharzt fĂĽr Psychiatrie und Psychotherapie und leitet die Stressmedizin der Oberberg Kliniken.

Er studierte Medizin und Philosophie in Freiburg i.Br., Hannover und Haifa und forschte dann an den Universitäten Kopenhagen und Oxford zu den Auswirkungen der Jahreszeiten auf den Hirnstoffwechsel, worüber er 2009 zum Ph.D. promoviert wurde.

Die Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie erfolgte an der Charité Berlin, wo er anschließend das Zentrum für Internet und seelische Gesundheit leitete und zu den Auswirkungen von technischem Fortschritt und gesellschaftlichem Wandel auf die Psyche forschte. 2014 erhielt er für seine Forschung den Max Rubner Innovationspreis.

Als BĂĽcher erschienen „Krise als Neustart – Eine Anleitung“ (2020), „Das Geschenk der Sterblichkeit – Wie die Angst vor dem Tod zum Sinn des Lebens fĂĽhren kann“ (2018) und „Digitale Paranoia – Online bleiben, ohne den Verstand zu verlieren“ (2016).

Medienblog

Talk aus Berlin

Talk aus Berlin

Im „Talk aus Berlin“ spricht Dr. Jan Kalbitzer ĂĽber die psychische Not vieler Menschen in Zeiten der gesundheitlichen Bedrohungen und Kontaktsperren durch die Corona-Pandemie.

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Die Stille neben ihm

Die Bild-Zeitung hat dem Virologen Christian Drosten unsaubere Arbeit vorgeworfen, der verteidigt seine Studie zur Viruslast an Kindern. Der Psychiater und Autor Jan Kalbitzer kommentiert in einem Gastbeitrag die Rolle der Wissenschaftler in Deutschland.

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Ein hoher Preis fĂĽr Sicherheit

In der Osterwoche starb mein Vater. Er war nicht an Covid-19 erkrankt. Und dennoch frage ich mich, ob das Coronavirus fĂĽr seinen Tod mitverantwortlich ist.

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Warum wir jetzt ĂĽber die Zeit danach sprechen sollten

Während die einen den Lockdown als Chance sehen, hängen die anderen schon durch. Der Psychiater Jan Kalbitzer erklärt, warum es wichtig ist, die Krise vom Ende her zu denken.

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Psychisch gesund und handlungsfähig bleiben in einer sich ändernden Welt

Längst nicht erst seit dem Ausbruch der Corona-Krise gilt: Wir leben in einer Zeit, die von Unsicherheiten geprägt ist. Eine Zeit, in der gewaltige Herausforderungen auf eine Antwort warten – während sich unsere Gesellschaft grundlegend wandelt.

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„Rechner aus, Handy weg“

Zu Hause leben, arbeiten, Kinder unterrichten: Viele fĂĽhlen sich ĂĽberfordert – der Mediziner Jan Kalbitzer erklärt, wie man mit Streit, Angst und Stress umgeht.

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„Die etwas für die Gemeinschaft tun, haben weniger Angst“

Fast jeder vierte Deutsche fürchtet sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Psychotherapeut Jan Kalbitzer erklärt, warum Angst nichts Schlechtes ist, welche Rolle Hamsterkäufe spielen – und wie wir dem Virus begegnen sollten.

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„Die Welt ist nicht sicher. Wir müssen lernen, das auszuhalten.“

Wie umgehen mit der Angst, die zu Panik und Hamsterkäufen führen könnte? Der Einzelne muss das Gefühl haben, etwas tun zu können, sagt der Psychotherapeut Jan Kalbitzer.

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Etwas Respekt, bitte

SPIEGEL ONLINE: „Die Schwächeanfälle im Bundestag zeigen es erneut: Politiker sind enormem Stress ausgesetzt. Auch Hass und Hetze auf Menschen, die sich in der Politik engagieren, setzen sie unter Druck, meint der Psychiater Jan Kalbitzer.“

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„Sie macht es einfacher, Schwäche zu zeigen“

Die Kanzlerin sagt, sie zitterte, weil sie nicht zittern wollte. Sich so zu erklären sei mutig und spreche für Souveränität, sagt der Psychotherapeut Jan Kalbitzer.

Sie wissen selbst, was Ihnen guttut!

WELT AM SONNTAG: „Die Beratungsbranche boomt: vom Selbstfindungskurs bis zum „Digital Detox“-Seminar, das gegen Smartphone-Sucht helfen soll. Dennoch nehmen Verunsicherung und Verzweiflung zu.“

„Experten sind Teil der Unterhaltungsindustrie geworden“

DEUTSCHLANDFUNK KULTUR „Die Autorin Kathrin Passig und der Psychiater Jan Kalbitzer sprechen ĂĽber neue Eliten und Experten in der digitalisierten Gesellschaft. Belanglose Experten wĂĽrden zur Verdummung der gesamten Gesellschaft beitragen. Jeder sei Experte fĂĽr irgendwas, glaubt Passig.“ […]

„Eine sehr bedenkliche Entwicklung“

FAZ: „Ein Jahr Präsident Trump bedeutet auch: Ein Jahr Spekulationen ĂĽber seine geistige Gesundheit. Psychiater Jan Kalbitzer ĂĽber den dabei angerichteten Schaden, wichtigere politische Themen fĂĽr Ă„rzte – und Martin Schulz.“

Die Schönheit in der Andersartigkeit

FAS: „So wie der Körper regelmäßige Herausforderungen fĂĽr seine Gesundheit braucht, braucht die Psyche die diskursive Auseinandersetzung mit Andersdenkenden, um sich weiterzuentwickeln.“

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